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Ernährung und Gesundheit: Wie lese ich Lebensmitteletiketten?

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Zugegeben, das Lesen und Verstehen von Lebensmitteletiketten kann einem echtes Kopfzerbrechen bereiten.  Wie entschlüsselt man, was die Hersteller vor uns verbergen? Hier sind drei Möglichkeiten, um den Kopf frei zu bekommen: 

#1 Die Zutatenliste

Die Zusammensetzung

Die Liste der Inhaltsstoffe ist sicherlich das, was dir die meisten Informationen über die Zusammensetzung des Produkts gibt. Die Inhaltsstoffe sind nach ihrer abnehmenden Häufigkeit im Produkt aufgeführt. Wenn du zum Beispiel Mandel-Pflanzenmilch kaufst und die ersten beiden Zutaten Wasser und Zucker sind und Mandeln an dritter Stelle stehen, bedeutet das, dass dieses Getränk mit mehr Zucker als Mandeln hergestellt wird. Du könntest genauso gut eine Handvoll Mandeln mit einem Glas Wasser verzehren.

Die Länge der Zutatenliste

Ein zweiter Anhaltspunkt ist die Länge der Liste der Inhaltsstoffe. Je länger es die, desto weniger ist dieses Produkt in seinem natürlichen Zustand. Fertig zubereitetes Sushi in Supermärkten enthält nicht nur Fisch, Reis und Nori. Wenn Zusatzstoffe oder seltsame Namen hinzukommen, lassen Sie sie weg.  

Mit diesen ersten beiden Punkten haben Sie bereits eine gute Vorstellung davon, was sich hinter den Lebensmitteletiketten verbirgt. Die Nährwerttabelle gibt Ihnen einen Hinweis auf die Qualität der Inhaltsstoffe:

#2 Die Ernährungstabelle

Der erste Reflex vieler von uns ist, nur auf die Anzahl der Kalorien zu schauen. Kalorien definieren nicht vollständig die Qualität eines Produkts. Viel interessanter für die Entschlüsselung von Lebensmitteletiketten sind die Anteile an gesättigten Fettsäuren („die Schlechten“). Diese sollten in der Regel 3 g pro 100 g nicht überschreiten. Aber Vorsicht, diese Regel gilt nicht für Käse und dunkle Schokolade. In diesen beiden Produkten ist es ganz normal, mehr davon zu finden.

Auch Salz ist ein Wert, auf den du achten sollst. Eine Person mit wenig oder keiner Bewegung sollte nicht mehr als 5 g Salz pro Tag zu sich nehmen. 

#3 Lässt dich nicht von Zauberwörtern in die Falle locken

Lebensmitteletiketten sind oft verräterisch. „Natürlich“, „Bio“, „Fair-trade“ bedeuten nicht „gesund“. Nur weil Sie ausschließlich „Bio“-Produkte essen, bedeutet das nicht, dass deine Ernährung ausgewogen ist. Nehmen wir das Beispiel eines Erdbeerjoghurts aus dem Coop. Es enthält 13 g Zucker pro 100 g des Produkts. Bio-Joghurt enthält 14 g. Na ja … 😉 .

Das Gleiche gilt für Produkte zur „Gewichtsabnahme“. Das Weight Watcher Müesli von Migros enthält zwar weniger Fett als ein herkömmliches Müesli, aber nur, weil es keine Nüsse (Mandeln, Haselnüsse) enthält, die eigentlich gute Fette sind. Lohnt es sich wirklich, die guten Fette wegzulassen, um die Kalorienzahl zu reduzieren? Meine Antwort ist nein. Ich habe einen Artikel über Diätprodukte geschrieben, ich lade Sie ein, ihn hier zu lesen.

Unser kleiner Tipp

Das Entschlüsseln von Lebensmitteletiketten ist eine wahre Kunst. Es ist sehr schwierig, allgemeine, überall gültige Regeln für eine ausgewogene Ernährung vorzuschlagen. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass raffinierte (stark verarbeitete) Produkte weniger gesund sind als einfachere Produkte. Hüten Sie sich also vor erweiterten Etiketten. Bevorzugen Sie einfache, frische und nicht-industrielle Produkte.

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Über Marie

Je suis diplômée d'un Master en Science alimentaires de l'EPFZ. Je suis passionnée de nutrition et de sport. Mon but est de t'informer des dernières études scientifiques en relation avec le sport et la nutrition.

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